Pressehaus Wiesbaden nominiert für Hessischen Denkmalschutzpreis 2017


Rund ein Dutzend Jurymitglieder besichtigten am 11. Mai im Rahmen einer zweitägigen Bereisung das Wiesbadener Pressehaus. Grund war die Nominierung des sanierten Gebäudes zum Hessischen Denkmalschutzpreis. Das geschichtsträchtige Gebäude wurde unter rund 50 Vorschlägen ausgewählt, 13 weitere Objekte sind noch mit im Rennen. Architekt Uwe Bordt führte die Teilnehmer durch das sanierte Gebäude und erläuterte gemeinsam mit Bauleiter Klaus Schür, Bauunternehmung Karl Gemünden, von der Herausforderung der denkmalgerechten Sanierung.

BGF+ war im Auftrag der RNI Rhein-Nahe Immobilien GmbH mit der Planung der umfangreichen Revitalisierung des Pressehauses betraut. Das aus 1909 stammende Gebäude wurde von 2014 bis Sommer 2016 durch die Karl Gemünden GmbH & Co. KG umfassend denkmalgerecht restauriert und teilweise einer Umnutzung unterzogen. Entstanden sind Läden im EG, moderne Büroflächen und 18 individuelle Wohnungen in den oberen Etagen. Besonderen Wert legten die Bauexperten während der Planungs- und Bauphase darauf, historische Elemente wie Stuckverzierungen und Vertäfelungen zu erhalten und wiederherzustellen. Basierend auf dem realisierten architektonischen Konzept bilden neue und alte Bauteile heute ein harmonisches Ganzes.

Der Hessische Denkmalschutzpreis wird jährlich vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen ausgelobt. Das Land würdigt mit der Auszeichnung vorbildliches Engagement auf dem Gebiet der Denkmalpflege.

BGF+ freut sich sehr über diese Nominierung und blickt nun gespannt auf die Bekanntgabe der Preisträger. Die feierliche Preisverleihung findet am 17. August in der Rotunde des Biebricher Schlosses statt.

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16.05.2017