Frankfurt-Nordend: Baubeginn für Studentenwohnheim und Kita


Anfang Juli begannen im Auftrag des Gesamtverbandes der Katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main im Unterweg 14-16 die Rohbauarbeiten für das siebengeschossige Gebäude. Zuvor wurde das Bestandsgebäude „St. Martin“ zum Teil abgerissen.

BGF+ Architekten wurde mit der Planung und Bauleitung beauftragt. Der Entwurf sieht im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss eine deutsch-italienische Kita vor, die Platz für 100 Kinder bieten wird. Das vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt a. M. und dem Bistum Limburg mitfinanzierte Studentenwohnheim im Passivhausstandard erstreckt sich über vier Obergeschosse und ein Staffelgeschoss und wird 56 Zimmer umfassen.

Die Gestaltung sieht eine optimale Raumnutzung vor: Die Zimmer sind voll möbliert und verfügen jeweils über ein eigenes Bad. „Planungsziel war es auch, das Gemeinschaftsgefühl und soziale Miteinander zu fördern“, sagt Architekt Gunther Götz vom Büro BGF+. Jedes Geschoss werde daher über eine großzügige Gemeinschaftsküche mit Koch-, Ess- und Entspannungsbereichen verfügen, die gemeinschaftlichen Aktivitäten der Studenten genügend Raum bieten.

Die deutsch-italienische Kita im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss wird sechs Gruppen umfassen. „Bei der Gestaltung war es uns wichtig, ein vielfältiges Raumerlebnis für die Kinder zu schaffen“, betont Götz. Die Treppe ist beispielsweise in einen Turm integriert, der über diverse kleine Öffnungen verfügt. Er bietet somit interessante Ausblicke, wie etwa durch eine zum Hof ausgerichtete Öffnung, die den Kindern ermöglicht, das Geschehen im Freibereich zu beobachten. Auch über eine voll funktionsfähige Kinderküche wird die Kita verfügen. Sie soll dabei helfen, den Kindern das Kochen und den Umgang mit Lebensmitteln näherzubringen.

12.07.2017